Meine Gefühle für ihn sind wie eine offene Wunde, die sich nicht schließen lässt."

Eine Liebe in der Normandie: Roman - Greta Hansen

1919 in der Normandie/Frankreich: Die 18-jährige Mathilde lebt mit ihren Eltern und zwei Schwestern vom Fischfang. Der Vater ist Austernfischer, und die ganze Familie muss mit anpacken, um den Lebensunterhalt zu sichern. Es ist ein hartes und arbeitsreiches Leben.

Eines Tages begegnet Mathilde bei einem Strandspaziergang dem jungen Maler Roger. Die beiden verlieben sich ineinander und planen ihre Zukunft. Doch Roger muss noch einmal nach Paris zurück, denn dort findet eine Ausstellung seiner Bilder statt. Danach möchte Roger sich in Paris eine Wohnung suchen, in der Mathilde und er leben können. Doch es kommt alles ganz anders.

 

Mein Leseeindruck:

Ein wundervolles Buch! Ich kann nur jedem, der nicht-kitschige Liebesromane gerne liest, diesen Roman ans Herz legen. Es ist eine bezaubernd schöne Geschichte, die mich tief bewegt und berührt hat. Dabei ist die Handlung wirklich realitätsnah und kein bisschen kitschig oder albern. Ich konnte mich sehr gut in die Figuren hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen.

Die Figuren selbst sind sehr schön ausgearbeitet. Sie wirken echt und lebendig.

Der Roman spielt hauptsächlich in der Normandie und auch in Paris. Beim Lesen hatte ich fast das Gefühl, selbst dort zu sein. Die Beschreibungen der rauen Küste in der Normandie und im Gegensatz dazu das aufregende und pulsierende Leben in Paris wirken sehr echt und lebensnah.

Ich habe es wirklich genossen, diesen schönen Roman zu lesen! Jetzt freue ich mich darauf, noch weitere Bücher der Autorin zu entdecken!