Ein Sommer in Berlin

Ein Hummer macht noch keinen Sommer: Roman - Tanja Wekwerth

Natalie ist knapp über 40, Single und arbeitet als Moderatorin einer Büchersendung. Der Job geht ihr auf die Nerven, denn die Bücher, über die sie berichten muss, gleichen sich alle und sind in ihren Augen alle doof.

Um ihr Leben wieder etwas besser in den Griff zu bekommen, macht Natalie eine Therapie. Und prompt verliebt sie sich in ihren Therapeuten Theodor. Doch Theodor ist schwul und leidet gerade selbst an Liebeskummer.

 

Mein Leseeindruck:

 

Für mich ist "Ein Hummer macht noch keinen Sommer" ein perfektes Sommerbuch. Es ist leicht und locker geschrieben, relativ anspruchslos, dafür aber sehr unterhaltsam.

Obwohl ich mit der Protagonistin Natalie nicht so richtig warmwerden konnte, hat mich das Buch doch gut unterhalten können. Dafür sind mir auch Hertha und Rosie sehr ans Herz gewachsen.

Hertha ist die Mutter von Theodor, die einfach das Herz am richtigen Fleck hat. Eine patente Frau!

Rosie ist ein kleines 7-jähriges Mädchen. Sie ist neugierig, aufgeweckt und einfach sehr liebenswert.

Die Figuren im Buch sind alle sehr gut beschrieben; ich konnte mir von jedem Charakter ein gutes Bild machen. Auch machen viele Figuren im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch, die man als Leser sehr schön nachverfolgen kann.

Insgesamt ist der Roman also wirklich sehr lesenswert, zum Teil sehr humorvoll, immer unterhaltsam. Ein schönes Sommerbuch!